Guerilla Marketing und dessen KommunikationsstrategieArgument

 Man sollte die Welt so nehmen wie sie ist, aber nicht so lassen!

Ganz nach diesem alten Sprichwort, sollte man auch die Werbung so nehmen wie sie ist, aber nicht so lassen. Die Erkenntnis, dass in der Werbung durch eine geschickte Interaktion der Medien nicht nur Kosten gespart werden, sondern sich dadurch auch die Wirkung einzelner Aktionen steigern lässt, ist längst nicht mehr neu. Schon seit geraumer Zeit gehen Unternehmen verstärkt dazu über, unterschiedlichste Medien für eine Kampagne zu nutzen. Das heißt allerdings keinesfalls mehr nur Motive und Slogans auf andere Medien zu übertragen oder beispielsweise die URL des Internetauftritts auch in der Print- und TV-Werbung zu erwähnen. Viel eher ist das gekonnte Zusammenspiel der einzelnen Kommunikationskanäle gefragt, wie beispielsweise eine Print-Anzeige mit Coupons für den Online Shop. Das Konzept des Guerilla Marketings fordert die Suche nach neuen, innovativen Marketing Formen auf Grund, dass immer wenigere Rezipienten bereit sind, die kommerziellen Botschaften zu absorbieren, so dass ihre Aufmerksamkeit dafür schwindet.

Guerilla Marketing ist viel mehr ein innovatives Marketing konzept, welches von Unkonventionalität charakterisiert ist, obwohl es sehr oft als reines Instrument der Kommunikation angesehen wird. Guerilla Marketing kann anhand praktischer Beispiele detailliert klassifiziert und analysiert werden. Es ist das Hauptziel des vorliegenden Beitrags, die Erarbeitung einer Klassifizierung dieser ungewöhnlichen und komplexen Marketing Strategie sowie einer Einordnung dieser im Kommunikations-Mix.

1. Einführung
Seit es Evolution und Selektion gibt, existiert auch die Werbung. In jedem Wettbewerbsmarkt gibt es Werbung. Die Adressaten von Werbung sind von den herkömmlichen Werbemaßnahmen gelangweilt. Wie oft erwischen wir uns selbst beim fluchtartigen Zappen in der Werbepause im Fernsehen? Ganz nach dem Motto “Hilfe, Werbung!” wird versucht dieser Phase der penetranten Informationsflut zu entfliehen.
Wer nicht durch irgendwelche Umstände der Werbung ausgesetzt und zwangsinvolviert ist, versucht sich diesem unkreativen “Werbeeinheitsbrei” zu entziehen. Heutige Werbung ist eher Störer und Belästiger als eine kommerzielle Informationsquelle. Die Mission für die Werbetreibenden ist somit klar definiert: Die Aufmerksamkeit der Rezipienten auf sich ziehen, ohne dabei aufdringlich zu sein. Der “War for Eyeballs” ist somit für die Werbe- und Marketingtreibenden eröffnet. Guerilla Marketing bietet als alternative Form des Marketings neue, ungewöhnliche Methodiken, um der Werbeaversion der Rezipienten entgegenzutreten In der Vergangenheit haben viele neuartige, klingende Begriffe die Marketinglandschaft besiedelt. Vom medizinisch anmutenden “Viral Marketing” bis hin zum halsbrecherischen Begriff “Ambient Stunt” ist alles vertreten. Die Präsenz dieser Begriffsinflation für alternative Werbeformen, lässt sich wohl als Hilflosigkeit der Werbenden deuten, die verschiedenen unkonventionellen Werbeformen sinnvoll zu systematisieren und zu klassifizieren. Die Herausforderung für die Werbung besteht demnach darin, in dieser Informationsflut zu überleben und sich speziell unter diesen Bedingungen bei den Kommunikationsempfängern „Gehör“ zu verschaffen. Werbeformen wie etwa Ambient Media, Viral- oder Buzz Marketing und vergleichbare „alternative“ Werbeformen, die vom Autor unter dem Sammelbegriff Guerilla Marketing subsumiert werden, eröffnen diesbezüglich neue Möglichkeiten der Kommunikationspolitik, sich diesen geänderten Rahmenbedingungen zu stellen.

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Livia

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