Deutsch


Was hat mich eigentlich zum schreiben gebracht…?

Anstelle nach vorgelegten Regeln zu schreiben, sollte man (denke ich) das aus einem Gefühl innerer Freiheit tun; dem ungeachtet haben das viele von uns bedauerlicherweise nicht aufgenommen. Eine Lehrerin sagte mir immer wieder: livia, nette liebe livia wusstest du doch nicht dass die Auswirkung immer wieder ein eindrucksloser, reizloser, unnatürlicher Text, ohne Originalität, ohne einfallsreiche Freiheit im Umgang mit der Sprache, ist?!. Der entscheidende Unterschied zwischen reglementiertem und zwanglosem Schreiben besteht darin, dass dieses von außen angereizt wird während beim natürlichen Schreiben die Worte von innen kommen.
Der Unterricht in der Muttersprache hat unsere Kreativität, nach bildhaftem Ausdruck bezweckten Fähigkeiten aufgehalten (gestoppt), weil er auf die einseitige Förderung des begrifflichen Denkens ausgerichtet ist; geringstenfalls hat er die Tatsache, dass wir sie in angemessener Weise gebrauchten – und dadurch unser angeborenes kreatives Ausdrucksvermögen fühlbar eingeschränkt, verhindert.
Eigentlich sollen wir unsere unberücksichtigten sprachlichen Gestaltungskräfte zu neuem Leben erwecken und erweitern, und auch Fremdsprachen kreativ anwenden können.
Bislang spielte die rechte Gehirnhälfte immer die Nebenrolle, in der Erziehung in der Schule in unserem Leben überhaupt. Wenn wir unsere Schreibfähigkeit wieder einsetzen, verspüren wir das Entzücken, dass im ganzen gesehen dadurch angeregt ist, weil sie nach so vielen Jahren vernachlässigter Ausführung schließlich zur Aufdeckung kommen kann. Livia

Warum sollte man schreiben?

Schreiben sollte man aus einem Gefühl innerer Freiheit tun, demgegenüber habendas viele von uns leider nicht aufgenommen.
Die Auswirkung ist immer wieder eineindrucksloser, reizloser, unnatürlicher Text, ohne Originalität, ohne einfallsreicheFreiheit im Umgang mit der Sprache.

Das einfallsreiche Ausführen, als einwertigeLern- und Schreibart (Ausdrucksart) erlaubt den Jugendlichen, ihre Gedanken,Gefühle, Vorstellungen und Phantasien aktiv zu erzeugen und auszudrücken. Miteinfinderischer, kreativer Arbeit als einer anderen Form des Lernens lassen sichvielbeschworene pädagogische Prinzipien ausführen:Sei es das Lernen mit Kopf, Herz und Hand oder das Lernen alsEntdeckungsprozess und Probehandeln.
Mit Hilfe von Bildern, Texten, Filmen, Musik und Theateraufführungen kann die Schule in die Öffentlichkeit treten. Die hiervorgestellte Abhandlung Kreatives Schreiben im Fremdsprachenunterricht wurdeausgehend von zwei Hauptbausteinen erzeugt: kreatives Schreiben als alleinstehendes Fach im Lehrplan und kreatives Schreiben in engen Zusammenhang mitdem Lehren und Lernen einer Fremdsprache.Die Einordnung und Struktur des kreativen Schreibens, zugleich auch diverseMethoden dessen Anwendung im Fremdsprachenunterricht, von entsprechende undzufrieden stellende Beispiele begleitet (z.B. Cluster, Phantasiereise, Elfchen,Avenidas u.a.), und ein Artikel zur Aufmunterung zu einem SchreibdifferenziertenUnterricht sind die erstrangige Themen auf welche der zweite Teil der Arbeitangeordnet ist.Erwiesenermaßen gehen Antrieb und Aufmunterung zu einem kreativen Ausführenbei Kindern und Jugendlichen sehr ausgeprägt von Gleichaltrigen und ihreneinfallsreichen Erschaffungen, häufig im engen Zusammenhang mit literarischenTexten.

Der Unterschied zwischen den literarischen und kreativen Schreiben liegt inihrer Zielorientierung. Literarische Schreiben benutzt die kreativen Methoden, zumBeispiel als assoziative Verfahren oder Schreibspiele, um in handlungs- undProduktionsorientierten Umgang mit Texten über die Produktion zu einer besserenRezeption der Texte zu kommen. Die Psychologie ist eine äußerst wichtigeAbteilung, die in meiner ganzen Arbeit angesprochen wird, in welche die Bezüge zurGestalttherapie, als auch zur Tiefenpsychologie charakterisiert und diegeheimnisvollen Wellen des Gehirns und dessen Leistung beimFremdsprachenlernen ausführlicher analysiert werden. Zu beginn des 20Jahrhunderts betonte die Reformpädagogik das freie und kreative Schreiben inunterschiedlichen Ansätzen, zum Beispiel sei hier FREINET erwähnt. OULIPO,die internationale Künstlergruppe, entwickelte in den 50er- und 60er- JahrenSchreibmethoden mit stark mathematisierten Regeln, wie zum Beispiel dasSchneeball-Verfahren.
Unter dem Einfluss der außerschulischen Tendenzen undim Zuge der Wiederentdeckung des Reformpädagogischen Konzeptes des freienAufsatzes konnte man auch im schulischen Bereich eine Didaktik des kreativenSchreibens an grundlegender Bedeutung gewinnen. Es geht zunächst an eineIntegration und Fundierung des kreativen Schreibens im Deutschunterricht allerSchulformen, so wird jetzt zunehmend ein „Fächerüberwiegendes Schreib-Curriculum“ gefordert1.Wir haben im Deutschunterricht mit zwei Entwicklungslinien zu tun: das freieSchreiben (das Schreiben als Produkt) und das Schreiben als Prozess. Der freieText befasst sich mit dem spontanen Aufschreiben von Wünschen, Gefühlen undBedürfnissen, die den Schreibender führen und die er mitteilen möchte.
Der Schreibende hat die freie Wahl, das Thema, den Umfang und den Zeitpunktdes Schreibens zu bestimmen.Die beliebten Formen des kreativen Schreibens sind Briefe, E-Mails, Postkarten,Gedichte, Anekdoten, Ich-Hefte (mit Themen wie z.B.: Mein Schultag, meine Hobbys,meine Haustiere) wichtige Ereignisse aus dem persönlichen oder kulturellen Lebender Lernenden, Fortsetzen von Texten, Umschreiben, etc.Kreatives Schreiben eignet sich sowohl für Gruppen als auch für einzelne Lernende.Das personale Schreiben wird als eine Suchbewegung von der eigenen Identitätverstanden. Das Einbeziehen der Schreiberin und ihrer Subjektivität ist in den
Schreibprozess gemeinsam in all diesen Arbeiten, durch Erlebnisorientiertes,mehr assoziativ – experimentelles, literarisches oder durch heuristisch –reflexives Schreiben, z.B.: Tagebuch.

Das Kreative Schreiben greift oft auf dieGrundmuster literarischen Schreibens, z.B. bestimmte Gedichtform, und aufliterarische Texte als Muster zurück, um sie dem eigenen Schreiben der Kinderverfügbar zu machen und dadurch die Schreibentwicklung zu fördern. BeimPersonales Schreiben im DaF-Unterricht ergeben sich Schwierigkeiten besonders beiDAF- Schülern, bei eigenen Textproduktionen, die jedoch überwunden werdenkönnen. Folglich werden manche Aspekte und Konsequenzenbehandelt, die sich für die Fremdsprachendidaktik aus den neurophysiologischenund kognitionspsychologischen Reflexionen ergeben. Einstweilig gilt unser Interesseder Frage, ob Fremdsprachenlernen rein nachahmend, kognitiv oder ganzheitlichabläuft. die Frage nach der Rolle der Grammatik und des Gedächtnisses, hängtdamit zusammen.
Das Erlernen einer Fremdsprache – ob in ungesteuerten odergesteuerten Konzepten oder aber in einer Mischung beider – was der Regelfall ist -findet immer vor dem Hintergrund der bereits vollständig oder in Teilsystemenerworbenen Erstsprache statt und ist damit diesem nicht vergleichbar. Auskognitionspsychologischer Sicht ist die Identitätshypothese derZweitspracherwerbsforschung falsch, ebenfalls übrigens auch wie LennebergsHypothese von einer kritischen Phase des Zweitspracherwerbs zum Zeitpunkt derPubertät, von dem ab Sprachenlernen nur noch grammatikorientiert und/oderlehrergesteuert erfolgen könne gegensätzlich zum intuitiven und kreativen Erwerbder Erstsprache vor der Zäsur. Livia Axente

Comments
  1. VRIL - ALDEBARAN says:

    DAS GLASSPERLENSPIEL…UNSERE EHRE HEISST TREUE…SCHONHEIT UBER ALLES…

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